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Der Digitalpakt wird ausgeschöpft

14.05.2020

Verwaltung erarbeitete Maßnahmenkatalog für fristgerechten Abruf der Fördermittel
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Bis Ende des nächsten Jahres stehen der Gemeinde Neunkirchen Mittel in Höhe von rund 370.000 Euro aus dem DigitalPakt Schule zur Verfügung. Das Geld soll genutzt werden, um die Schulen fit für das digitale Zeitalter und die damit einhergehenden Anforderungen zu machen.

Ein Fahrplan für die technische Optimierung des örtlichen Gymnasiums wurde schon zu Beginn des Jahres mit der Schule zusammen erarbeitet und sollte im Schul- und Kulturausschuss am 19. März beraten werden. Die Corona-Pandemie führte jedoch zur Aussetzung des Ausschusses. Seitens der Gemeindeverwaltung wurden für die grundlegenden Arbeiten (Verkabelung/WLAN-Netz) aber bereits 120.000 Euro bei der Bezirksregierung in Arnsberg beantragt. Im Rathaus wartet man nun auf die Bewilligung: „Wir hoffen, dass die Bezirksregierung zeitnah das OK für die Fördergelder gibt. Wir würden die Sommerferien gern nutzen, um die notwendigen Arbeiten durchzuführen“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Johannes Schneider.

Im DigitalPakt Schule werden den Kommunen bundesweit Fördergelder von insgesamt rund 4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die IT-Infrastruktur an den Schulen auf den neuesten Stand zu bringen. Die Gemeindeverwaltung hat dafür zunächst das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ins Visier genommen. Gemeinsam mit dessen Schulleitung wurde ein 5-Punkte-Plan erarbeitet. Er umfasst neben der bereits vollzogenen Einrichtung eines Internetanschlusses mit 600 Mbit (Download), die Installation eines umfassenden WLAN-Netzes, die Anschaffung einer Schulsoftware sowie die zeitgemäße technische Ausstattung der Schulräume, etwa mit Whiteboards und Tablets.

Sobald der Antrag bewilligt ist, steht die Grundschule Salchendorf auf dem digitalen Prüfstein. Die doppelte Trägerschaft der Sekundarschule erforderte zunächst Abstimmungsgespräche mit der Gemeinde Burbach. Analog zum Gymnasium sind auch hier in den nächsten Monaten Bau- und Beschaffungsmaßnahmen geplant.

Die Kopernikusschule wurde bereits zu Beginn des vergangenen Jahres in einer Kooperation mit der Bundewehr komplett neu verkabelt und zukunftsfähig gemacht.

„Die Corona-Krise hat uns klar vor Augen geführt, wie wichtig eine flächendeckende Digitalisierung des Schulbetriebs ist. Der DigitalPakt ermöglicht es uns den digitalen Ausbau voranzutreiben und neben den Schulgebäuden insbesondere die Schülerinnen und Schüler mit zukunftsfähigem Rüstzeug auszustatten“, resümiert Schneider.

 

 

 

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